Anbau Landesfunkhaus Hannover

Bauherr: Norddeutscher Rundfunk
Bauzeit: Wettbewerb 2000, 1. Rang , Bauzeit 2001-2002
Bauvolumen: 10.800 qm, HNF: 1.180 qm
Gesamtkosten: 12,8 Mio. DM, bzw. 6,54 Mio. Euro

Letzter großer Entwicklungsbaustein vom denkmalgeschützten Landesfunkhaus am Rudolf v. Benningsen Ufer des Maschsees Hannover. Zeitgemäße Architektur mit klassisch moderner Formensprache wurde behutsam eingefügt und zu einem neuen Gesamtensemble gebracht. Als Medienhaus wird das neue Gebäude gemeinsam von Redaktion und Produktion mit einer hoch-flexiblen Baustruktur für zukünftige Mikroentwicklung genutzt. Ausgestattet mit einem „Aktualitätenzentrum“, in dem autark vom Gesamtkomplex neueste Nachrichten und Entwicklungen von Ereignissen brandaktuell vorbereitet werden.

Ablesbarkeit der Funktionsbereiche durch spezifische Ausgestaltung der jeweiligen Raumgruppen
Bürozellen als Denkstuben und offene kommunikative Flurflächen liegen orientiert um einen Lichthof
Anbindung an das im Bestand angrenzende Studiogebäude. über einen Glasgang im ersten OG
Die Verschwenkung des Nachbargartens wird im Zuschnitt der Kernzone, des Lichthofes sowie im Dachgarten aufgenommen
Die wesentlichen Riegelelementfassaden aus Buche-Multiplex mit tiefen Leibungen sind auf der Wetterseite mit Aluprofilen dauerhaft geschützt
Ableitung des Neubaues aus vorgefundenen Proportionen und ortsbestimmenden Merkmalen in eine unverwechselbare Gesamtlösung